| Streitkräftebasis | |
|---|---|
| Aufstellung | 1. Okt. 2000 |
| Land | |
| Streitkräfte | Bundeswehr |
| Typ | Militärischer Organisationsbereich |
| Stärke | Aktive Soldaten: 55.250 (Stand Dez. 2007)[1] Beorderte Reservisten: 25.700[2] |
| Leitung | |
| Inspekteur der Streitkräftebasis | Vizeadmiral Wolfram Kühn |
Die Streitkräftebasis (SKB) der Bundeswehr wurde im Oktober 2000 als eigenständiger militärischer Organisationsbereich aufgestellt, ist aber keine eigene Teilstreitkraft. Sie stellt eine Art von Dienstleistungseinrichtung der Bundeswehr dar und bündelt Aufgaben, die alle Teilstreitkräfte (Heer, Luftwaffe und Marine) betreffen und die vorher innerhalb jeder Teilstreitkraft separat angesiedelt waren. Rund 55.250 Soldaten gehören zur Streitkräftebasis.
Inhaltsverzeichnis |
Die Aufgaben der Streitkräftebasis sind unter anderem:
Zur Streitkräftebasis gehören auch - früher so genannte - zentrale militärische Dienststellen (ZMilDBw), z.B. die beiden Universitäten der Bundeswehr in Neubiberg (München) und Hamburg, die Sportschule der Bundeswehr in Warendorf und der Militärische Abschirmdienst (MAD).
Eine zentrale Rolle im Transformationsprozess der Bundeswehr spielt das im Juli 2004 aufgestellte Zentrum für Transformation der Bundeswehr (ZTransfBw) mit Sitz in Strausberg und zahlreichen Außenstellen in Potsdam, Gelsdorf, Ottobrunn, Garmisch-Partenkirchen und Suffolk, Virginia (USA).
Auf eine eigene Uniform für die Streitkräftebasis wurde bewusst verzichtet, die integrierten Verbände tragen die Uniform der Teilstreitkraft, aus der sie eingegliedert wurden. Es ist daher nicht unüblich, dass in einer Einheit Uniformträger aller drei Teilstreitkräfte gemeinsam dienen.
Nicht zur Streitkräftebasis gehört der Zentrale Sanitätsdienst der Bundeswehr, der als eigener militärischer Organisationsbereich eine vergleichbare Querschnittsfunktion für alle Truppengattungen übernimmt.
Truppendienstlicher Vorgesetzter der Streitkräftebasis ist der Stellvertreter des Generalinspekteurs und Inspekteur der Streitkräftebasis. Diesen Posten besetzt seit 2006 Vizeadmiral Wolfram Kühn. Die Streitkräftebasis setzt sich aus folgenden Dienststellen zusammen (Auswahl):
Militärische Organisationsbereiche: Streitkräftebasis | Zentraler Sanitätsdienst
Zivile Organisationsbereiche: Territoriale Wehrverwaltung | Rüstungsbereich | Rechtspflege | Militärseelsorge
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