
Emilia Müller (* 28. September 1951 in Schwandorf) ist eine deutsche Politikerin (CSU).
Sie war von November 2005 bis Oktober 2007 und ist seit Oktober 2008 erneut Staatsministerin für Bundes- und Europaangelegenheiten in der Bayerischen Staatskanzlei. Von Oktober 2007 bis Oktober 2008 war Müller Staatsministerin für Wirtschaft, Infrastruktur, Verkehr und Technologie.
Nach ihrem Abschluss als staatlich geprüfte Chemotechnikerin an der Chemieschule Dr. Erwin Elhardt in München arbeitete sie seit 1972 für das Max Planck Institut für Zellchemie in München und seit 1973 am Institut für Biochemie der Universität Regensburg. 1984 war Müller als Betriebshelferin und Referentin an der Elternschule in Regensburg tätig und wechselte 1988 ans Institut für Biochemie, Mikrobiologie und Genetik und 1997 ans Institut für Physiologie der Universität Regensburg.
Vor ihrer landespolitischen Karriere war Müller auf kommunaler Ebene aktiv: Von 1990 bis 2003 war sie Markträtin in Bruck in der Oberpfalz, seit 1996 ist sie Kreisrätin im Landkreis Schwandorf.
Von 1999 bis 2003 war sie Mitglied des Europäischen Parlaments und dort in den Ausschüssen für Umweltfragen, Volksgesundheit und Verbraucherpolitik und für Frauenrechte und Chancengleichheit. Darüber hinaus war sie stellv. Vorsitzende im gemischten parlamentarischen Ausschuss EU-Slowakei, stellv. Mitglied im Ausschuss für Landwirtschaft und ländliche Entwicklung und Mitglied der Arbeitsgruppe Bioethik.
Am 14. Oktober 2003 wurde Müller Staatssekretärin im Bayerischen Staatsministerium für Umwelt, Gesundheit und Verbraucherschutz, ehe sie am 29. November 2005 Eberhard Sinner als Europaminister ablöste. Am 16. Oktober 2007 wurde sie als bayerische Wirtschaftsministerin vereidigt. Seit dem 22. Juli 2005 ist sie Landesvorsitzende der Frauen-Union, seit 2008 Vorsitzende des CSU-Bezirksverbandes Oberpfalz. Müller sitzt auch im Verwaltungsrat der bayerischen Landesbank BayernLB.
Bei den Landtagswahlen 2008 konnte sie trotz des ersten Platzes auf der Liste des Bezirks Oberpfalz aufgrund der hohen Stimmverluste der CSU nicht in den Landtag einziehen.
Wirtschaftsminister: Karl Arthur Lange | Ludwig Erhard | Rudolf Zorn
Verkehrsminister: Michael Helmerich | Otto Frommknecht | Hans Ehard
Wirtschafts- und Verkehrsminister: Hanns Seidel | Otto Bezold | Otto Schedl | Anton Jaumann | Gerold Tandler | August Lang | Otto Wiesheu | Erwin Huber | Emilia Müller | Martin Zeil
Franz Heubl (1962–1978) | Peter Schmidhuber (1978–1987) | Georg von Waldenfels (1987–1990) | Thomas Goppel (1990–1994) | Edmund Stoiber (1994) | Ursula Männle (1994–1998) | Reinhold Bocklet (1998–2003) | Eberhard Sinner (2003–2005) | Emilia Müller (2005-2007) | Markus Söder (2007-2008) | Emilia Müller (seit 2008)
Ministerpräsident: Seehofer (Stellvertreter: Zeil)
Staatsminister: Schneider (Staatskanzlei) | Emilia Müller (Bundes- und Europaangelegenheiten) | Fahrenschon (Finanzen) | Herrmann (Inneres) | Merk (Justiz) | Spaenle (Kultus) | Brunner (Landwirtschaft) | Haderthauer (Soziales) | Söder (Umwelt) | Zeil (Wirtschaft) | Heubisch (Wissenschaft)
| Personendaten | |
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| NAME | Müller, Emilia |
| KURZBESCHREIBUNG | deutsche Politikerin (CSU) |
| GEBURTSDATUM | 28. September 1951 |
| GEBURTSORT | Schwandorf |
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