Elisabeth Abegg


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Elisabeth Abegg (* 3. März 1882 in Straßburg; † 8. August 1974 in Berlin) war eine deutsche Pädagogin. Während des Dritten Reichs war sie Widerstandskämpferin gegen das NS-Regime.

Abegg war promovierte Studienrätin. Bis 1935 arbeitete sie am Luisenoberlyceum in Berlin-Mitte und unterrichtete Geschichte. Dann wurde sie als „politisch unzuverlässig“ zum Rückert-Gymnasium in Schöneberg strafversetzt und 1941 nach einer Denunziation in den „Ruhestand“ gezwungen.

Als überzeugte Quäkerin konnte sie den Naziterror nicht widerspruchslos ertragen und kümmerte sich zusammen mit ihrer Schwester Julie um Verfolgte. Sie versteckte Naziverfolgte, organisierte Nahrung und Geld und unterrichtete heimlich Kinder und Jugendliche, die durch die Rassengesetze keinen Schulunterricht mehr erhielten.

Eine Gedenktafel am Tempelhofer Damm 56 in Berlin und eine Straße in Berlin-Mitte erinnern an die mutige Pädagogin. Abegg wurde ausgezeichnet als Gerechte unter den Völkern.







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